02. März 2008 / E-Magazin / Karriere
Die ersten Tage im neuen Job
Sie haben es geschafft. Neuer Job, gutes Gehalt, super Firma. Alles sieht prächtig aus und mit Spannung erwarten Sie den ersten Arbeitstag. Doch irgendwie mischen sich unter die Vorfreude immer mehr Fragen. Bin ich richtig angezogen? Wie sind meine Kollegen? Duzen oder Siezen? Die erste Zeit im neuen Job bietet eine Vielzahl an potenziellen Fettnäpfchen. Hier erhalten Sie einen Wegweiser, mit dessen Hilfe Sie die meisten davon sicher umgehen können.
Wann fange ich an?
Klären Sie vorab, wann Sie am ersten Tag erscheinen sollen. Um nicht zu spät zu kommen, nehmen Sie am Besten eine Bahn früher als vorgesehen. So kommt man entspannt, unverschwitzt und pünktlich bei der Arbeit an. Mehr als zehn Minuten früher als abgesprochen sollten Sie aber nicht erscheinen, sonst laufen Sie Gefahr, unnötig lange zu warten, bis Ihr Ansprechpartner eintrifft. Vermeiden sollten es Neulinge auch, auf feste Feierabendzeiten zu bestehen. Zeigen Sie sich flexibel, wenn auf Grund besonderer Aufgaben direkt zu Beginn Überstunden anfallen.
Wie kleide ich mich?
Um auf Nummer sicher zu gehen, tragen manche am ersten Tag nochmals ihr Outfit vom Bewerbungsgespräch. Dies ist keine gute Idee, da Ihre Kleidung von damals den Gesprächspartnern in der Regel noch in guter Erinnerung ist. Besser: Rekapitulieren Sie, wie Ihr Gegenüber gekleidet war und orientieren Sie sich daran. Ziehen Sie sich lieber zu gut als zu leger an. Später können Sie sich immer noch anpassen. Mit Ihrer Kleidung demonstrieren Sie übrigens auch, wo Sie beruflich hin wollen und in welchen Positionen Sie vorstellbar sind.
Duzen oder Siezen?
Die Art der Anrede unter den Mitarbeitern hängt in der Regel vom Unternehmenstyp ab. Halten Sie sich als Einsteiger zuerst einmal an das ”Sie” und warten Sie darauf, dass Ihnen das ”Du” angeboten wird. Wenn sich allerdings alle duzen sollten Sie sich anpassen, sonst wirken Sie schnell unsympathisch.
Wie verhalte ich mich?
Sie sind kontaktfreudig und spontan? Dann sollten Sie vorsichtig sein. Mit einem Hallo-hier-bin-ich-Auftreten können sich Neulinge viel verbauen. Das oberste Gebot in den ersten Tagen heißt Zurückhaltung. Sondieren Sie erst einmal in Ruhe Ihr Umfeld. Achten Sie darauf, welcher Kommunikationsstil hier gepflegt wird und wie Mitarbeiter und Vorgesetzte miteinander umgehen. Seien Sie aber auch nicht zu still. Wenn Sie z.B. bis 12 Uhr noch niemand auf die Mittagspause angesprochen hat, fragen Sie ruhig die Kollegen, ob Sie sich ihnen anschließen dürfen.












