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Spot on! Tipps gegen Lampenfieber

Herzklopfen, weiche Knie, Schweiß auf der Stirn – So geht es vielen, die einen Auftritt oder Vortrag vor sich haben. Egal, ob kurz vor einem Bewerbungsgespräch oder einer wichtigen Kundenpräsentation – der Erfolgsdruck bleibt nicht aus, schließlich möchte man möglichst clever, sympathisch und kompetent zugleich wirken. Lampenfieber gehört dazu, kann aber im schlimmsten Fall zu Panik und einem Blackout führen. Doch was tun gegen die lästige Anspannung? Mit unseren Strategien legen Sie garantiert einen souveränen und erfolgreichen Auftritt hin!

Die Symptome des Lampenfiebers reichen von Kribbeln im Bauch, Zittern und Schweißausbrüchen bis hin zu Vergesslichkeit oder fehlender Stimme. Schuld daran ist eine unkontrollierte Adrenalinausschüttung, die Stress im Körper produziert. Ein gewisses Maß an Nervosität hingegen ist völlig normal und wirkt im besten Fall anspornend, weil Adrenalin uns zu Höchstleistungen treibt. Damit die Aufregung aber nicht Überhand nimmt, hier die effektivsten Maßnahmen gegen Lampenfieber:

 

Gut vorbereitet ist halb gewonnen

Ein sicheres Mittel gegen weiche Knie ist eine vernünftige Vorbereitung. Üben Sie Ihren Vortrag vor einem Spiegel oder vor Freunden, um Sicherheit in der Rede zu erlangen und mögliche Schwachpunkte auszumachen.

 

Worst Case durchspielen

Spielen Sie die schlimmste Situation durch, die während oder nach dem Vortrag eintreten könnte und denken Sie sich schon im Vorfeld eine Gegenstrategie aus, um im Falle eines Fiaskos schnell reagieren zu können. Wer sich gegen „Horrorszenarien“ wappnet, baut Ängste ab und der Schrecken verliert seine Macht.

 

Positive Thinking

Denken Sie an ein vergangenes positives Erlebnis zurück, bei dem Sie erfolgreich waren und Anerkennung ernten konnten. Oder spielen Sie gedanklich die bevorstehende Situation als bereits abgeschlossenes Erfolgsszenario durch. Positives Denken baut Selbstbewusstsein auf und lässt Sie an sich glauben.

 

Zeitdruck vermeiden

Zeitdruck und Hektik steigern die Nervosität. Nehmen Sie sich deshalb genug Zeit für die Anfahrt und steigen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel um, wenn Sie Autofahren zu sehr stresst. Wenn es doch knapp wird – gönnen Sie sich ein Taxi.

 

Relax!

Versuchen Sie sich kurz vor dem Auftritt zu entspannen. Techniken wie Meditation, Entspannungsübungen oder autogenes Training beruhigen und dauern maximal zehn Minuten – oder gönnen Sie sich einfach ein wenig Ruhe.

 

Bewegung

Ein kurzer Spaziergang und ein wenig Bewegung helfen gegen Nervosität, weil dadurch Adrenalin und somit Stress abgebaut wird. Vermeiden Sie jedoch allzu hektische Bewegungen, um die Energie für Ihren Auftritt zu sparen.

 

Wenn Sie dennoch nervös sind, machen Sie sich klar, dass auch ein verpatzter Vortrag nur einen kurzen Moment in Ihrem Leben darstellt und deshalb keinen Untergang bedeutet. Die Zukunft wird noch viele Situationen bereithalten, in denen Sie Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Und jetzt tief durchatmen und Spot on!